BestattungshausEbke

Im Trauerfall

Rufen Sie uns an, Tag und Nacht: Wir kommen zu Ihnen und übernehmen alles Weitere.

Stelen aus Naturstein vor dem Anbau in Melle-Buer

Was jetzt zu tun ist

  1. Arzt verständigen

    Zu Hause kommt der Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst, im Krankenhaus oder Pflegeheim kümmert sich die Einrichtung darum.

  2. Uns anrufen

    Wir sind Tag und Nacht erreichbar und kommen zu Ihnen oder empfangen Sie in einem unserer Häuser.

  3. Unterlagen bereitlegen

    Vor allem Personalausweis und Urkunden der verstorbenen Person.

  4. Den Rest übernehmen wir

    Wir erledigen Formalitäten und Behördengänge, stimmen Termine ab und organisieren Trauerfeier und Anzeigen.

Beratungsraum in Melle-Buer mit Natursteinwand und Tisch

Diese Unterlagen brauchen wir

In jedem Fall

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Geburtsurkunde
  • Krankenversicherungskarte
  • Renten- und Versicherungsunterlagen

Je nach Familienstand

  • Verheiratet: Heiratsurkunde oder Familienstammbuch
  • Verwitwet: zusätzlich die Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Geschieden: zusätzlich das Scheidungsurteil

Was danach ansteht

Die ersten Tage

  • Angehörige, Freundeskreis und bei Berufstätigen den Arbeitgeber verständigen
  • Ein gefundenes Testament beim Nachlassgericht abgeben
  • Lebens- und Sterbegeldversicherung Bescheid geben
  • Mit der Bank über Konten und Vollmachten sprechen

Die Wochen danach

  • Mietvertrag kündigen oder die Auflösung der Wohnung planen
  • Verträge kündigen oder übertragen, etwa Telefon, Strom, Rundfunkbeitrag und Mitgliedschaften
  • Daueraufträge prüfen und offene Rechnungen sammeln
  • Für Haustiere und Pflanzen ein neues Zuhause finden
  • Einen Erbschein beantragen, wenn Bank oder Grundbuchamt ihn verlangen
  • Einen Grabstein beim Steinmetz in Auftrag geben

Bei der Auflösung der Wohnung und für verwaiste Haustiere vermitteln wir Hilfe.

Häufige Fragen im Trauerfall

Wer stellt den Totenschein aus?

Die Ärztin oder der Arzt, der den Tod feststellt. Stirbt jemand im Krankenhaus oder Pflegeheim, ruft die Einrichtung den Arzt.

Und wenn der Notarzt da war?

Der Notarzt stellt oft nur eine vorläufige Bescheinigung aus. Den Totenschein schreibt dann der Hausarzt oder ein rechtsmedizinisches Institut.

Wo bekommen wir die Sterbeurkunde?

Beim Standesamt des Ortes, an dem der Tod eingetreten ist. Beantragen Sie am besten gleich mehrere Ausfertigungen; den Gang zum Standesamt übernehmen wir für Sie.

Wer muss die Bestattung veranlassen?

In der Regel der Ehepartner und die nächsten Angehörigen; die Reihenfolge regelt das Bundesland. Die Kosten tragen die Erben (§ 1968 BGB).

Dürfen wir den Bestatter frei wählen?

Ja, auch wenn der Tod im Krankenhaus oder Pflegeheim eintritt. Sagen Sie der Einrichtung, dass wir die verstorbene Person abholen.

Wenn die Trauer bleibt

Trauer verläuft bei jedem Menschen anders, oft in Phasen, die sich überschneiden.

Wir vermitteln Ihnen Trauergruppen und Seelsorge.

Vier Phasen der Trauer nach Verena Kast

  1. Nicht wahrhaben wollen

    Der Verlust fühlt sich unwirklich an, viele sind wie betäubt; das dauert meist Tage bis wenige Wochen.

  2. Aufbrechende Gefühle

    Trauer, Wut, Angst und Unruhe wechseln sich ab, oft mit Schuldgefühlen und schlaflosen Nächten.

  3. Suchen und sich trennen

    Man sucht den verstorbenen Menschen in Erinnerungen und an vertrauten Orten und lernt, dass die Verbindung sich verändert hat.

  4. Neuer Bezug zu sich und der Welt

    Der verstorbene Mensch bleibt als innere Begleitung, und das eigene Leben bekommt wieder Raum.